Nach einer gefühlten Ewigkeit habe ich meine Malsachen wieder hervor geholt. Heraus gekommen sind dieses Mal Aquarelle. Eine Technik, die mich schon sehr lange fasziniert, an die ich mich nie wirklich herangetraut habe. Schade eigentlich, denn es ist so vielseitig. Für leicht lasierte Zeichnungen, um schnelle Skizzen zu kolorieren aber auch ausdrucksstarke Farben sind möglich.

Mit Acrylfarbe kann man korrigieren, hier ist das schwer aber nicht unmöglich.

Das Schöne daran ist aber, dass man mehr mit Muse arbeitet und sich Zeit lässt. Perfekt zum Abschalten.

Nebelwald – Auarellfarbe, 300gr Papier

Blauwal – Aquarellfarbe, 300gr Papier

Nicht an den rosa Elefanten denken! – Aquarellfarbe, 300gr Papier

Im Mai war ich bei meiner 1. Artnight – ein Abend, ein Thema, nette Location und nette Leute.

Unsere Dozentin hat alles super erklärt und so haben alle Teilnehmer richtig gute Bilder mit nach Hause genommen. Alles was man benötigt ist im Preis enthalten und man muss nur Lust am Malen und Experimentieren mitbringen. Man muss keine Vorkenntnisse mitbringen. Man wird durch den Malprozess begleitet und alle Schritte werden gut erklärt. Am Ende hat man voller Stolz sein Werk in Händen. Selbst mein Mann, der anfangs sehr skeptisch war, ob er überhaupt etwas Erkennbares auf die Leinwand bekommt, war hinterher echt fasziniert, wie gut er malen kann.

Das macht für mich den Reiz einer Artnight aus – sie zeigt, dass wirklich jeder malen kann! Traut euch einfach. Wir planen bereits unsere nächste Artnight!

Für mich war es sehr schön, nach langer Zeit wieder mit Pinsel und Farben zu arbeiten und ich habe mir fest vorgenommen das wieder öfter zu machen. Gemalt haben wir mit Acrylfarben auf Leinwand.

Artnight – Bilder in der Entstehung

Work in Progress – im Hintergrund steht die „Vorlage” gemalt von unserer Dozentin

Fertiges Bild bei einer Artnight – Sonnenuntergang am Bergsee

Mein Bild „Sonnenuntergang am Bergsee” – Acryl auf Leinwand

Oben die Vorlage, unten das Werk meines Mannes ohne Vorkenntnisse. Sehr gut!

Oben die Vorlage, unten das Werk meines Mannes ohne Vorkenntnisse. Sehr gut!

 

Immer mal was Neues, wobei es ist schon eine ganze Weil her, dass ich diese Bilder auf dem iPad gemalt habe. Mittlerweile gibt es richtig gute Apps und Eingabestifte um auch auf dem Tablet zeichnen zu können. Sogar nette Papiereffekte sind recht realistisch darstellbar.

Für ist das zwar nicht mit dem analogen Malen vergleichbar aber zwischendurch mal eine nette Abwechslung. Hat einfach den Vorteil, dass man nichts braucht außer Stift und Tablet und hinterher auch nichts wieder verräumen muss 😉

Einer meiner allerersten Versuche mit Aquarellfarbe. Hier komplett in Blautönen gehalten.

Material: Winston&Newton Aquarell Palette, Pinsel, grobe Vorskizze mit Bleistift

Zentangle funtkioniert auch wunderbar in Kombination mit anderen Techniken, wie in diesem Fall einer Illustration. Material: Skizzenbuch, Bleistift und Micron Fineliner 

Kennt Ihr Zentangle®? Nein? Ich bis vor kurzem auch nicht! Aber seit ich sie kenne, finde ich sie total faszinierend. Sie wurden von zwei Künstlern erfunden und sollen die „entspannte Konzentration“ sowie die Kreativität fördern. Also eine meditative Beschäftigung. „Kritzeln”, also das, was man oft geistesabwesend beim Telefonieren macht gilt als Ursprung. Mittlerweile hat es sich zu einer regelrechten Kunstform entwickelt, die langsam nach und nach immer mehr die Welt erobert. Hier könnt ihr mehr darüber erfahren: Original-Website der Erfinder, deutsche Seite zum Thema .

Sie werden eigentlich auf so genannte Zentangle® Tiles gezeichnet, die ca. 9×9 cm groß sind. Ich habe sie aber bisher lediglich in mein Skizzenbuch gezeichnet. Ich wollte eigentlich nach etwas ganz anderem suchen, nämlich nach Hand-Lettering, aber bin am zentanglen hängen geblieben… Es besteht aus ganz vielen Mustern (fertige oder gern eigene Muster) die verschiedene Flächen füllen. Man kann keine Fehler machen und muss auch nicht zeichnen können, das macht es so entspannend… Mit Schattierungen werden die Muster plastisch. Eigentlich sind die Zentangle® einfarbig, um möglichst überall tanglen zu können und nicht ständig die Stifte wechseln zu müssen, aber auch Farben sind möglich (z.B. Gelstifte, Aquarellfarben etc.). Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Hier ein paar Beispiele, die in den letzten Tagen entstanden sind:

Zentangle – Bleistift, Fineliner auf Papier

Ornament – Fineliner auf Skizzenpapier

Feder – Fineliner auf Skizzenpapier

Zentangle, kleine Zeichnungen/Zeichenübungen für zwischen durch. Besonders empfehlenswert für „Telefonkritzler“.

 

Heute war mir mal wieder danach etwas schönes zu Zeichnen… So habe ein wenig nach Inspirationen gesucht und in einem wirklich tollem Foto gefunden. Da die Vorlage so toll war ist mir das Zeichnen ganz leicht von der Hand gegangen, obwohl es schon eine ganze Weile her ist, das ich das letzte Mal mit Stift und Block gezeichnet habe.

Porträt – Bleistift

Ein etwas älteres Bild ca. 2009 – Acrylfarben auf Papier (300gr.):
DSCF3413

Zum Vergleich hier noch einmal die Bleistiftzeichnung aus den 90er dazu:
DSCF3365_kl